Arthrose
Unter
Arthrose,
auch
Arthrosis deformans
(v. lat. deformare „verstümmeln“) genannt, versteht
man eine chronische,
schmerzhafte,
langsam bis schnell
fortschreitende
funktionsbehindernde Gelenkveränderung infolge eines
Missverhältnisses zwischen Belastbarkeit und
Belastung; es handelt sich um eine
degenerative Gelenkerkrankung.
Bei der Arthrose
sind die Gelenke
nicht entzündet, sondern
abgenutzt.
Von diesem
Verschleiß
ist zuallererst der
Knorpel
betroffen, wonach später dann
Veränderungen am Knochen
folgen, es bilden sich sogenannte
Geröllzysten
und es kommt zur Bildung von
Osteophyten
[Randwülste in arthrotisch veränderten Gelenken].
Oft bewirken
Verletzungsfolgen
einen vorzeitigen Verschleiß und spricht dann von
einer
posttraumatischen Arthrose.
Meniskusentfernungen führen etwa 20 Jahre später zur
Arthrosen der Kniegelenke.
Die Arthose ist
volkswirtschaftlich
gesehen, die
bedeutendste
chronische Erkrankung
des
Bewegungsapparats und damit
einer der belastendsten Faktoren für das
Gesundheitssystem
Osteophyt
Als
Osteophyten bezeichnet man Randwulstbildungen
in durch Arthrose veränderten Gelenken. Der Körper
begegnet der Arthrose, indem er die Auflagefläche des
arthrothischen Gelenks verbreitert und damit
den Auflagedruck zu vermindern versucht.
Von Konsolenbildung spricht man am Knie,
während diese Bildungen an der Wirbelsäule
Spondylophyten genannt werden.
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