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Morbus Bechterew
 Verfasst am: 09.07.2008, 18:37 Titel: Morbus Bechterew
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Bernd Administrator
Anmeldedatum: 17.08.2007 Beiträge: 375
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Verfasst am: 09.07.2008, 18:37 Titel: Morbus Bechterew |
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Weitere Indikation für Etoricoxib
Nach Abschluss eines Bewertungsverfahrens über Nutzen und Risiken Etoricoxib-haltiger Arzneimittel kommt die Europäische Arzneimittelagentur EMEA zu dem Schluss, dass diese auch bei Morbus Bechterew angewendet werden können.
Die Behörde hält es aber für notwendig, dass die Fach- und Gebrauchsinformationen bezüglich des Risikos für das Auftreten von Herz-Kreislauf-Nebenwirkungen aktualisiert werden. Das nicht-steroidale Antirheumatikum (NSAR) Etoricoxib ist bisher zur Behandlung von Symptomen bei Reizzuständen degenerativer und entzündlicher Gelenkerkrankungen (Arthrose und rheumatoide Arthritis) sowie von Schmerzen und Entzündungszeichen bei akuter Gichtarthritis zugelassen. Derzeit wird ein Antrag des Hersteller bearbeitet, die Indikationen auf die Anwendung bei ankylosierender Spondylitis auszuweiten. In diesem Zusammenhang wurden Bedenken geäußert, ob bei der Behandlung der ankylosierenden Spondylitis und rheumatoiden Arthritis mit Etoricoxib-Dosen von 90 mg pro Tag eine ausreichende Sicherheit in Bezug auf das Herz-Kreislauf-System gegeben ist. Nach Prüfung aller vorliegenden Daten ist der Wissenschaftliche Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EMEA zur Auffassung gelangt, dass der Nutzen Etoricoxib-haltiger Arzneimittel bei der Behandlung der rheumatoiden Arthritis und ankylosierenden Spondylitis mit Dosen von 90 mg pro Tag die Risiken überwiegt.
Erweitere Fachinformation empfohlen
Er befürwortet daher den Antrag auf Ausweitung des Anwendungsgebiets auf die "ankylosierende Spondylitis" und die Beibehaltung des Anwendungsgebiets "rheumatoide Arthritis".
Gleichzeitig empfiehlt der Ausschuss jedoch, die bestehende Gegenanzeige für Patienten mit Hypertonie, deren Blutdruck nicht ausreichend kontrolliert ist, um den Hinweis zu erweitern, dass Patienten, deren Blutdruck anhaltend über 140/90 mm Hg liegt, das Arzneimittel nicht einnehmen sollten.
Darüber hinaus soll in den Fach- und Gebrauchsinformationen darauf hingewiesen werden, dass ein erhöhter Blutdruck vor Beginn der Behandlung mit Etoricoxib behandelt und dass der Blutdruck vor Behandlungsbeginn und während zwei Wochen danach sowie regelmäßig im weiteren Verlauf kontrolliert werden sollte.
Quelle: BfArM
Trotz der positiven Bewertung der ENEMA, läßt die Beschreibung der Nebenwirkungen befürchten, dass hier in Zukunft mit erheblichen Folgen zu rechnen ist. Oft gibt es eine alternative Behandlungsmethode ohne Nebenwirkungen, die für die Pharma-Industrie nicht gewinnversprechend genug ist. Da nimmt man lieber ein paar Kolateralateralschäden in Kauf - siehe Contergan oder Ähnliches - Hauptsache die Kasse stimmt.
Bernd |
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