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Michel, der Vielgeliebte
 Verfasst am: 19.02.2009, 06:18 Titel: Michel, der Vielgeliebte
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Bernd Administrator
Anmeldedatum: 17.08.2007 Beiträge: 375
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Verfasst am: 19.02.2009, 06:18 Titel: Michel, der Vielgeliebte |
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Mein Kater ist ein "Russisch Blau"
Meine Freundin hat ihn mir aus Ungarn mitgebracht. Er war noch kein Jahr alt, sehr verschüchtert - halt eine kleiner Streuner, den die Unbilden des Lebens schon ganz schön gebeutelt hatten. Kinder hatten ihn mit Steinen beworfen. Dabei hat er einen Reißzahn verloren. Anfangs hatte er sogar Angst vor menschlichen Schritten. Nach 2 Wochen kam er plötzlich in`s Zimmer - setzte sich vor mich hin - und betrachtet mich eine Weile ganz ruhig. Genau da begann unsere "Liebesbeziehung" . Es wurde unsere "erste Nacht." Ich war schon eingeschlafen, als er ganz sacht ins Bett gekrochen kam und sich anschmiegte. Er spricht richtig. 33 verschieden Laute kann ich unterscheiden und - was noch wichtiger ist - verstehen! Er ist Freigänger und wenn die Klappe knallt, hat er mir schon oft einen seiner Spielkameraden mitgebracht - lebend - versteht sich. Er hat nur eine Angewohnheit, die mich ein wenig irritiert - erst spielt er mit ihnen - dann isst (nicht frisst) er sie. Seinem Blick zu widerstehen, kommt schon fast einem militärischen Akt gleich.
Ich bin immer wieder der Verlierer – so aber auch Gewinner.
Er kann sogar zweistimmig schnurren. Das klingt, als ob beim Auto die Ventile klingeln. Dann ist er in Hochstimmung. Morgens liegt er gern auf der Eckbank und döst. Wenn ich dann rüberkomme, hat er schon längst mitgekriegt, dass ich wach bin und unser Ritual rollt dann folgendermaßen ab: Er liegt auf dem Rücken - alle Viere von sich gestreckt und mimt den Verstorbenen. Die Augen hat er geschlossen - aber er blinzelt vorsichtig durch die Lider - ob ich ihn auch bemerkt habe. Dann will er mindestens 10 Minuten am Bauch gestreichelt werden, sonst ist er sauer. Aber nicht lange - wir können doch einander nicht lange böse sein. Und dann stürzen wir uns beide in den Tag.
Die Tierpsychologen – die uns erzählen wollen, wenn eine Katze uns um die Beine streicht, wäre das lediglich eine andere Art der Markierung – haben keinen Einblick in die Seele einer Katze. Es ist – und da bin ich mir ganz sicher - der Ausdruck der Zuneigung und Liebe.
Ich bin ein Katzenmann !
Unsere Namen sind Michel und Bernd
_________________ Seit 22 Jahren Arthrose – aber seit mehr als 20 Jahren schmerzfrei! |
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 Verfasst am: 13.06.2010, 22:14 Titel: Mein Kater ist ein "Russisch Blau"
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petri

Anmeldedatum: 11.06.2010 Beiträge: 3 Wohnort: Kornwestheim
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Verfasst am: 13.06.2010, 22:14 Titel: Mein Kater ist ein "Russisch Blau" |
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Hallo Bernd,
diese kleine Geschichte finde ich sehr toll.
Auch ich habe eine Katze (Dame) u. eine Hündin.
Das um die Beine streichen übrigends, da bin ich auch der Meinung, ist kein "markieren".
Bei meiner Katze habe ich eher den Eindruck, daß sie etwas will (meistens essen) u. sich damit "einschmeicheln/schleimen" will
Man kann soviel von Tieren lernen.
Meine Katze darf auch ins Bett. Nur wenn es sehr warm ist, dann bleibt sie nicht lange.
LG
petri _________________ Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut fabrizieren |
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